Mittendrin Tour Tansania: 12 Tage ins lokale Leben eintauchen, wandern, Natur erleben und wilde Tiere sehen

Überblick:

  • Mittendrin Tour Tansania: 12 Tage / 11 Nächte Mittelklasse Unterkünfte mit Vollpension
  • Lass dich auf lokale Märkten treiben, probiere einheimisches Essen und sei nah dran am Leben vor Ort
  • Wandere durch die abwechslungsreiche Natur und geh in „heißen“ Quellen schwimmen
  • Besuche verschiedene Nationalparks, darunter die berühmte Serengeti mit ihren atemberaubenden endlosen Weiten und den einmaligen Ngorongoro Krater in dem die seltenen Spitzmaulnashörner leben
  • Ganzjährig möglich
Ein Marabu und ein Geier zusammen im Gras im Serengeti Nationalpark
Elefant auf Augenhöhe

Was ist enthalten:

  • Alle Parkeintritte
  • Übernachtung in tollen Mittelklasse Unterkünften mit viel Charme
  • Vollpension (kein Frühstück am ersten Tag, kein Abendessen am letzten Tag)
  • Tagsüber Wasser
  • Englischsprachiger Fahrerguide
  • Private Fahrt im 4×4 Safariauto mit Klappdach und garantiertem Fensterplatz
  • Flughafentransfers wie beschrieben

Was kommt hinzu:

  • Snacks, Softdrinks und alkoholische Getränke
  • Visum (50 USD oder EUR pro Person – Stand März 2022)
  • Souvenirs und Trinkgelder
  • Persönliche Reiseversicherungen
  • Flüge
Unser Guide Godlove lächelt vom Steuer in die Kamera

Reiseverlauf

Tag 1 – Am internationalen Flughafen Kilimanjaro nehmen wir euch nach eurer Landung und Einreise in Empfang. Es geht auf der etwa einstündigen Fahrt in Richtung Arusha, wo ihr in einem Vorort bei uns Zuhause im Gästehaus übernachtet. Je nachdem wann ihr gelandet seid könnt ihr euch erst mal ein wenig im Garten entspannen oder einen kleinen Spaziergang unternehmen. Später erhaltet ihr dann einen kurzen Überblick über die bevorstehende Abenteuerreise, was ihr dabei erleben werdet und beachten solltet, bevor es ein frisch zubereitetes Abendessen gibt.

Tag 2 – Heute fahren wir die Stadt Arusha erkunden, welche nur eine halbe Stunde entfernt liegt. Hier gibt es die Möglichkeit den lokalen Markt mit unendlich vielem frischen Obst und Gemüse und vielen anderen Dingen zu besuchen. Souvenirs shoppen könnt ihr auf dem Maasai Markt und wenn ihr euch für Kunst interessiert fahren wir ins Cultural Heritage Center, wo viele lokale Kunstwerke ausgestellt sind, die man auch käuflich erwerben kann. Mittags gehen wir nyama choma essen, das ist gegrilltes Fleisch und bei den Einheimischen sehr beliebt. Dazu gibt es verschiedene vegetarische Beilagen, auch für die Vegetarier ist also etwas dabei. Am Nachmittag wieder zurück bei uns bleibt noch Zeit zum relaxen oder die kleine Bananenplantage zu besichtigen.

Auf dem Markt in Arusha werden viel Obst und Gemüse angeboten
Auf Walking Safari im Arusha Nationalpark

Tag 3 – Heute geht es auf die erste Pirschfahrt im Arusha Nationalpark. Er liegt nur eine gute halbe Stunde von unserem Zuhause entfernt. Hier könnt ihr mit dem Mount Meru im Hintergrund die Momella Seen, den Ngurdoto Krater und die ersten Tiere beobachten. Neben einer Pirschfahrt durch den Park macht ihr eine Walking Safari mit einem Park Ranger und könnt nach Giraffen, Büffeln, Warzenschweinen und anderen Tieren in der Nähe Ausschau halten. Ihr kehrt nach einem aufregenden Tag wieder zurück und lasst die Eindrücke des Tages Revue passieren.

Tag 4 – Wir fahren heute in Richtung Kilimanjaro. Nach circa zwei Stunden erreicht ihr die Region und könnt nach Wetter und Laune erst mal einen Sprung in die Chemka hot springs wagen (das Wasser ist nicht heiß, es hat eine angenehme Temperatur zum schwimmen) oder bei einem Rundgang je nach Wetterlage einen tollen Ausblick auf das „Dach Afrikas“ genießen. Vor allem Kinder haben hier immer einen großen Spaß im Wasser. Schließlich verbringt ihr die letzte Nacht in der „Stadt“ bevor morgen die Safari so richtig losgeht.

Luftaufnahme vom Kilimanjaro
Mangusten sitzen auf einem Termitenhügel

Tag 5 – Heute geht es los in Richtung Tarangire Nationalpark, den ihr nach ungefähr zwei Stunden Fahrt erreicht. Er wird auch „Park der Elefanten“ genannt, denn Tarangire beherbergt die größte Elefantenpopulation Nordtansanias. Neben einer größeren Herde könnt ihr auch viele andere Wildtiere auf eurer Pirschfahrt durch den Park entdecken. Am Abend erreicht ihr nach etwa 45 Minuten Fahrt die Burunge Tented Lodge. Die Unterkunft hat 30 feste Zelte und liegt direkt am Burunge See. Von der großen Terrasse habt ihr einen super Blick auf den See, worauf ihr je nach Saison tausende Flamingos bewundern könnt. Außerdem gibt es einen Pool und vielleicht kommt ja ein Zebra zum trinken an das Wasserloch der Lodge.

Tag 6 – Nach einer guten Stunde Fahrt erreicht ihr heute das Dorf Mto wa Mbu. Unter den ca. 20.000 Einwohnern finden sich Menschen von fast allen 120 Stämmen Tansanias. Ihr seht wie Bananen, Mangos, Reis und Papaya angebaut werden und genießt ein Mittagessen aus lokaler Küche. Eure heutige Nacht auf Safari verbringt ihr in der Bougainvillea Safari Lodge. Hier nach einer Stunde Fahrt angekommen, könnt ihr erst mal in Ruhe einchecken. Die Unterkunft hat 36 Zimmer in Bungalows und bietet neben einem Pool ein abwechslungsreiches Menü und eine sehr schöne und grüne Anlage.

Mto wa Mbu Bananen
Zwei Geparden Teenager sitzen auf einem Baum in der Serengeti. Einer schaut an der Kamera vorbei in die Ferne.

Tag 7 – Ihr durchquert heute zunächst das vielfältige Ngorongoro Schutzgebiet mit Regenwald, Maasai Dörfern, grünen Wiesen und wilden Tieren auf dem Weg. Danach ist es nach insgesamt vier Stunden Fahrt soweit: Serengeti – ewige Weite! Der älteste Nationalpark Tansanias ist etwa halb so groß wie Belgien, man kann sich also tagelang darin aufhalten ohne Dasselbe zweimal zu sehen. Ihr fahrt in Richtung Mitte des Parks und macht immer wieder Halt um die unendliche Artenvielfalt zu bewundern und Ausschau nach Löwen, Leoparden, Warzenschweinen oder Antilopen zu halten. Die nächsten beiden Nächte verbringt ihr im Kati kati Tented Camp. Mit zehn festen Zelten, Betten und eigenem Bad (fließend kaltes Wasser, heißes Wasser wird frisch für euch über dem Feuer zum duschen zubereitet) ist die Unterkunft eine perfekte Mischung aus Komfort und Anpassung an die natürliche Umgebung. Kati kati heißt auf Swahili dazwischen, ihr seid also spätestens jetzt mittendrin in Grzimeks Welt angekommen.

Tag 8 – Nach dem Frühstück geht ihr auf ausgiebige Pirschfahrt. Es gibt noch viel zu entdecken – beispielsweise Teile der großen Migration. Die Serengeti ist die meiste Zeit des Jahres Heimat für mindestens einen Teil dieses spektakulären Naturereignis. Es halten sich zeitweise bis zu 2 Millionen Gnus, 300.000 Zebras und 900.000 Thomson Gazellen im Park auf. Saisonabhängig werdet ihr also entsprechend viele entdecken. Ihr kehrt nach einem aufregenden Tag für die zweite Nacht ins Kati kati Tented Camp zurück und lasst die Eindrücke des Tages Revue passieren. Mal hören, ob heute Nacht eine Herde Zebras, Gnus oder andere Tiere am Camp vorbei ziehen.

Great Migration - Gnus und Zebras in der Serengeti soweit das Auge reicht
Büffel mit Matsch

Tag 9 – Ein weiterer Tag steht euch heute für Tierbeobachtungen zur Verfügung. Neben Raubkatzen und Gazellen gibt es zum Beispiel auch noch Zebras, Gnus, Büffel, Hyänen, Strauße und Geier zu sehen. Alle sind sie Teil des Lebenskreises wie es so schön bei König der Löwen heißt. Und natürlich ist die einmalige Landschaft für sich mit der Steppe soweit das Auge reicht, immer nur mal unterbrochen von ein paar Bäumen, Hügeln oder Felsen atemberaubend. Noch einmal könnt ihr den nächtlichen Stimmen der Serengeti im Kati kati Tented Camp  lauschen. Vielleicht entdeckt ihr heute ein paar Hyänenaugen in der Dunkelheit leuchten oder hört einen Löwen in der Entfernung brüllen.

Tag 10 – Nach einer Pirschfahrt am morgen macht ihr euch auf den Weg zurück ins Richtung Ngorongoro Schutzgebiet. Am Haupteingang der Serengeti angekommen, könnt ihr noch einmal auf die ewigen Weiten zurückblicken. In Ngorongoro angekommen erreicht ihr nach circa eineinhalb Stunden den Startpunkt eurer geführten Wanderung am Kraterrand. Hier könnt ihr euch die Beine vertreten, kommt an einem Maasai Dorf vorbei und gleichzeitig genießt ihr den spektakulären Ausblick auf den Krater. Dabei steigt mit Sicherheit auch die Vorfreude auf die morgige „Abfahrt“ runter in den Krater. Nach einer weiteren kurzen Fahrt kommt ihr in der schönen und bodenständigen Rhino Lodge mit Maasai inspirierten Zimmern an. Sie liegt mitten im Ngorongoro Schutzgebiet mit tollem Blick über dessen Berge und Wälder. Das Abenteuer und das prasselnde Kaminfeuer mindern bestimmt ein bisschen euer Kälteempfinden, ihr solltet dennoch aufgrund des Höhenunterschieds warme Sachen dabei haben.

Blick vom Ngorongoro Aussichtspunkt in den Krater
Eine Eule sitzt in einem Leberwurstbaum im Tarangire Nationalpark

Tag 11 – Heute geht es los mit der Fahrt in den Ngorongoro Krater, den ihr nach nur einer halben Stunde Fahrt erreicht. Er liegt inmitten dem gleichnamigen Schutzgebiet und UNESCO Welterbe. Mit einer Fläche von nur gut der Hälfte von Köln beherbergt der Krater die größte Raubtierdichte Afrikas und einige der wenigen Spitzmaulnashörner, die es noch in Tansania gibt. Auch wenn ein bisschen Glück dazu gehört eines davon zu entdecken, werdet ihr bei der Pirschfahrt mit Sicherheit nicht enttäuscht werden. Am Hippo Pool könnt ihr heute Mittag mit tollen Hintergrund euer Lunchpaket genießen. Eure letzte Nacht verbringt ihr im Ngorongoro Farm House. Die Unterkunft hat 52 Zimmer in Bungalows auf der weitläufigen Anlage verteilt. Neben einem Pool gibt es auch eine hauseigene Kaffeeplantage und Gemüse-Garten, die ihr bei einem kleinen Rundgang besichtigen könnt.

Tag 12 – Heute bringen wir euch auf der letzten drei- bis vierstündigen Fahrt und mit vielen atemberaubenden Eindrücken im Gepäck zum Flughafen Arusha oder wieder zum Kilimanjaro Flughafen. Von dort aus geht die Reise weiter oder wieder zurück nach Hause. Es heißt also für Erste kwa heri, aber hoffentlich auch auf ein Wiedersehen Tansania und Circle of Life Safari.

Tipp:

  • Ihr wollt Familienurlaub in Tansania machen? Diese Tour ist perfekt für eine Reise mit Kindern geeignet, da zwischendurch immer wieder Aktivitäten mit Bewegung dabei sind.
  • Wollt ihr lernen wie man lokales Essen wie Ugali oder Kochbananen zubereitet? Dann sagt uns einfach jederzeit Bescheid und wir nehmen euch mit in die Küche.